Albiflora-Formen auf Alpenwiesen

Höhepunkt einer Exkursion in den Osttiroler Alpen ist eine Pflanze, die auf den ersten Blick wie eine etwas kräftigere Pseudorchis albida aussieht. Davon gibt es viele auf den Bergwiesen am Golzentipp (2317 m) nördlich von Obertilliach im Gailtal. Noch häufiger ist nur Gymnadenia conopsea. Ziemlich selten aber ist die Hybride zwischen beiden Arten. Der Blick auf die Einzelblüte zeigt, dass es sich hier um eine solche Gymnadenia conopsea x Pseudorchis albida handelt, die auch als xPseudadenia schweinfurthii bezeichnet worden ist.

Blütengröße, Lippenform und Spornlänge stehen bei dieser Pflanze zwischen Pseudorchis und Gymnadenia. Aber die Blütenfarbe zeigt kaum einen Einfluss der purpurviolett blühenden Gymnadenia conopsea. Allenfalls in den Sepalen ist ein Hauch von Violett zu erahnen. Andere Fundmeldungen dieser Hybride, auch vom Golzentipp, zeigen Blüten mit einem markanten Zartrosa. So kann bei dieser Pflanze angenommen werden, dass es sich um die Kreuzung zwischen einer Albiflora-Form von Gymnadenia conopsea mit Pseudorchis handelt. Denkbar wäre allerdings auch die Mutation einer Hybride mit der Folge eines Defekts der Pigmentbildung in den Blüten.

Albiflora-Formen von Gymnadenia conopsea sind recht häufig – sowohl auf den Golzentipp-Wiesen wie auf den ähnlich hoch gelegenen Wiesen oberhalb der Kircher Almen bei Untertilliach.

Dactylorhiza pythagorae f. albiflora

Foto: Kiros Kokkas

Diese nur von der Ägäis-Insel Samos bekannte Orchidee ist nicht variabel, sondern im Gegenteil ungewöhnlich homogen, schreibt Wolfgang Eccarius in seiner Monographie über Die Orchideengattung Dactylorhiza (Eisenach 2016). In diesem Jahr aber hat Kiros Kokkas eine weiß blühende Form dieser seltenen Orchidee gefunden, deren Blüten sonst blass- bis dunkelrosa oder hellviolett gefärbt sind. Diese Pflanze ist somit offensichtlich einzigartig – zeigt aber auch, dass Dactylorizha-Arten insgesamt dazu tendieren, Albiflora-Formen auszubilden.

Foto: Kiros Kokkas

Frauenschuh ohne Chrysanthemin

Cypripedium calceolus

Sehr selten blüht der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ohne die braunrote Farbe in Sepalen und Petalen. Wie bei anderen Orchideen wird diese Farbe durch ein Pigment aus der Gruppe der Anthocyanine gebildet, genannt Chrysanthemin. Fällt dieses aus, bleiben Carotinoide und Chlorophyll als farbgebende Pigmente erhalten. Das Ergebnis sind gelb bis grünlich blühende Pflanzen. Anders als bei Orchis oder Dactylorhiza, aber ähnlich wie bei Ophrys, enthalten auch die Blüten von Cypripedium Chlorophyll und wirken an der Photosynthese mit.

Von keiner Art der Gattung sind so viele individuelle Abweichungen als eigene taxonomische Kategorien beschrieben worden wie von C. calceolus, schreibt Wolfgang Eccarius in seinem Buch Die Orchideengattung Cypripedium (Bürgel 2009). Pflanzen mit rein gelben Petalen und Sepalen in ‘Thüringen beschrieb der Lehrer und Botaniker Bernhard Hergt (1858-1920) als var. citrina (Mittheilungen des Thüringischen Botanischen Vereins 1899, S.120f.), bei Eccarius als f. citrinum aufgeführt.

Eine forma viridiflorum mit grünlichem Perigon (Sepalen und Petalen) wird in der gleichen Zeitschrift 1897 von Max Schulze (1841 – 1915) genannt. Die älteste dieser Beschreibungen aber stammt von Alphonse Rion (1809-1856), der in dem 1872 erschienenen Guide du Botaniste en Valais auf eine flava, also eine forma flavum mit gelbem Perigon hinweist:

Cypripedium calceolus

Auf diesen Pflanzen ohne Chrysanthemin ist auch das in die Lippe hineinragende Staminodium ohne die sonst üblichen purpurnen Punkte.

Cypripedium calceolus

Orchis purpurea f. albiflora in Osthessen

Orchis purpurea

Vier Jahrzehnte nach Gründung des Arbeitskreises Heimische Orchideen (AHO) Hessen (am 3.3.1979) zieht eine Jubiläumstagung in Sontra eine Bilanz der vergangenen Arbeit und blickt nach vorne. Das Treffen beginnt mit einer kleinen Exkursion zur Wacholderheide “Bühlchen”  bei Großalmerode-Weißenbach (Werra-Meißner-Kreis). Der Frauenschuh ist am 18. Mai noch in Knospe, Neottia ovata hat keine Blütenstände entwickelt, aber Orchis mascula steht in schönster Blüte, darunter auch einige hellere Pflanzen und ein Knabenkraut mit einem gelblichen Rand am Narbengrund.

Orchis mascula

Am Nachmittag zieht die AHO-Hessen-Vorsitzende Jutta Haas Bilanz: Im Laufe der 40 Jahre wurde einiges geleistet. Erste und nach wie vor wichtige Aufgabe war die Kartierung von Orchideenstandorten mit dem Ziel, diese schützen und erhalten zu können. Danach folgen Referate zu den Orchideen in Nordhessen, im Taunus und in Südhessen – mit interessanten Hinweisen zu Albiflora-Formen, etwa einer Gruppe von fünf weiß blühenden Neotinea tridentata in Nordhessen und der Beobachtung von Martin Hild: Dactylorhiza fuchsii im Taunus blüht häufig weiß.

Am zweiten Tag folgt eine Kartierungsexkursion zu drei verschiedenen Biotopen in der Nähe von Sontra. In der Nähe von Mönchhosbach notieren wir Platanthera chlorantha, Cephalanthera damasonium, Neottia ovata, Ophrys insectifera und Neotinea tridentata, die in Hessen und Thüringen ein isoliertes Teilareal hat – bisher habe ich sie nur im Mittelmeerraum gesehen. Es ist interessant, die unterschiedlichen Farbausprägungen zu beobachten, einige Pflanzen blühen ganz hell, andere haben eine intensive Purpurfärbung.

Am Nachmittag schauen wir uns noch eine Wacholderheide bei Berneburg an, mit Neotinea tridentata und aufblühender Orchis militaris. An einer Blüte des Wiesen-Schaumkrauts (Cardamine pratensis) hat sich ein Pärchen des Aurorafalters  (Anthocharis cardamines) gefunden.

Anthocharis cardamines

Zuletzt finden wir dann nach dem Hinweis eines Teilnehmers der Jubiläumstagung noch die weiß blühende Orchis purpurea, ganz am äußersten Rand von Hessen zu Thüringen.

Orchis purpurea

Neotinea “immaculata” auf Rhodos

Neotina maculata

In den Kiefernwäldern von Profitis Ilias (798 m) auf Rhodos blüht Neotinea maculata noch im April. Neben der verbreiteten Form mit purpurfarbenen Flecken auf den winzigen Blüten mit einer Lippenlänge von 3 bis 5 mm kommt dort auch eine rein weiß blühende Form vor, Lippe, Sepalen und Pedalen zeigen keinerlei Färbung. Auch die Blätter dieser Pflanzen sind ungefleckt – so dass sich der darauf bezogene Artname (maculatus – gefleckt) ins Gegenteil verkehrt, und die Pflanze als Neotinea “immaculata”, als ungefleckte Neotinea erscheint.

Von anderen Orchideenarten auf Rhodos ist Anacamptis pyramidalis häufiger in der Albflora-Form anzutreffen – was für diese Pflanze auch in anderen Regionen nicht ungewöhnlich ist.

Seltener als bei Anacamptis pyramidalis sind auf Rhodos weiß blühende Orchis anatolica. Auch die hellrosa Formen dieser schönen Orchidee sind nicht besonders häufig. Die Purpurfarbe der Blüten scheint zumindest auf Rhodos von hoher genetischer Stabilität zu sein.

“Orchideeën van de Benelux”

Karel Kreutz und Corinna Kreutz-Santen, Maastricht 8.3.2019

Türkei, Rhodos, Zypern, Krim – das sind nur einige der Porträts von Orchideen-Standorten, die Karel Kreutz seit 1998 vorgelegt hat. Jetzt hat er ein zweibändiges Werk zu den Orchideen in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg vorgelegt: Orchideeën van de Benelux. Die Veröffentlichung feierte er mit einem Symposium in Maastricht:

Zu den Referenten gehörte Daniel Tyteca von der Katholischen Universität Louvain (Löwen), der die Orchideen der belgischen Regionen Famenne und Calestienne vorstellte. Allein im Nationalpark Lesse et Lomme gibt es 31 Arten, von denen einige wie Epipactis microphylla (2004) erst vor wenigen Jahren erstmals nachgewiesen wurden. Tyteca wies auch auf Farbvarianten von Anacamptis morio und Orchis mascula hin.

Diese sind in dem Werk von Kreutz mit eigenen Abbildungen gewürdigt, soweit es Funde in den drei Benelux-Ländern gibt. Albiflora-Formen werden so auch von Dactylorhiza fuchsii gezeigt, interessanterweise aber nicht aber von Dactylorhiza maculata, Dactylorhiza majalis und auch nicht von Dactylorhiza incarnata – während diese Arten in anderen Regionen durchaus mit Albiflora-Formen vertreten sind. Auch von Orchis militaris, Orchis simia und Orchis purpurea sind keine Albiflora-Formen belegt. Anacamptis pyramidalis ist in dem Werk mit der Abbildung einer Albiflora-Form der var. dunensis vertreten, die 2016 von Londo, Kreutz und Sings beschrieben wurde. Hypochrome Formen sind auch von Ophrys apifera vertreten.

In der Taxonomie folgt Karel Kreutz dem 2008 von Daniel Tyteca und Erich Klein entwickelten Gattungssystem. Somit wird Anacamptis morio als Herorchis morio bezeichnet, Neotinea ustulata als Odontorchis ustulata. Und Anacamptis laxiflora wird als Paludorchis laxiflora geführt. Umgekehrt hält Kreutz an Aceras anthrophora und Listera ovata fest. Der Autor räumt ein: Over taxonomie kan men sterk van mening verschillen – zur Taxonomie gibt es große Meinungsverschiedenheiten. Zo is het onmogelijk om in dit werk een taxonomische indeling te hanteren, die voor iedereen aanvaardbaar is – somit sei eine für alle akzeptable Klassifizierung nicht möglich. Gewünscht hätte man sich dann aber zumindest im abschließenden Register, dass auch die jenseits von Tyteca & Klein gebräuchlichen Namen zum Nachschlagen berücksichtigt würden.

In seinem 2018 veröffentlichten Werk Orchids of the Crimea, verfasst mit Alexander Fateryga und Sergej Ivanov, folgte Kreutz noch der 1997 vorgelegten Taxonomie von Richard Bateman, Alec Pridgeon und Marc Chase. Den Wechsel auf das System von Tyteca und Klein begründet der Autor mit deren neueren genetischen Untersuchungen, auch wenn die daraus gezogenen Schlussfolgerungen umstritten sind.

Im nächsten Jahr will Karel Kreutz zunächst einen Feldführer Orchids of Europe, North Africa and the Middle East vorlegen. Diesem soll dann ein Gesamtwerk zu den Orchideen Europas in zehn Bänden folgen – zu erwarten für 2021/22, wie es in Maastricht hieß. Da auch Pierre Delforge seit der 4. Ausgabe seines Werks Orchidées d’Europe (2016) dem taxonomischen System von Tyteca und Klein folgt, dürfte dieses allein vom Gewicht der Veröffentlichungen her künftig weitere Verbreitung gewinnen.

Start in die neue Blütezeit

Foto: Robert Crnković

Im Mittelmeerraum ist die neue Blütezeit bereits in vollem Gange. Von der kroatischen Insel Čiovo schickte mir Robert Crnković dieses Foto einer Himantoglossum robertianum. Sie blüht in der Nachbarschaft einer besonders prächtigen Albiflora-Pflanze, die er im vergangenen Jahr gefunden hat:

Foto: Robert Crnković

Hypochrome Formen von Neottia nidus-avis

Deutsche Botanische Monatsschrift, 1890

In einem Beitrag für das Journal Europäischer Orchideen (Vol. 50, 2-4, 2018, p. 221-226) gibt Leslie Lewis einen Überblick zu den hypochromen Formen von Neottia nidus-avis. Sie erklärt einführend, dass diese Orchideen an Farbpigmenten durchaus Chlorophyll und auch Carotinoide enthalten. Gleichwohl werden auch gelegentlich Farbvarianten gefunden, schreibt die Autorin.

Neottia nidus-avis f. nivea (Foto: Werner Hahn)
Deutsche Botanische Monatsschrift, 1891

Ob diese Farbvarianten immer auch taxonomische Relevanz haben sollten, mag dahingestellt bleiben. Allerdings gab es bei Neottia nidus-avis bereits ab dem 19. Jahrhundert entsprechende Beschreibungen solcher Formen, mal als varietas (var.), mal als forma (f.) oder als lusus (lus.). Leslie Lewis stellt diese Beschreibungen von Philipp Wilhelm Wirtgen (1806-1870),  Paul Wilhelm Magnus (1844-1914) und anderen dar und ordnet sie wie Gustav Hegt (Illustrierte Flora von Mittel-Europa, Bd.2, 1909) einheitlich auf der Ebene der Form ein:

  • Neottia nidus-avis f. pallida: Pflanzen mit hellgelben Blüten
  • Neottia nidus-avis f. nivea: Pflanzen mit schneeweißen Blüten
  • Neottia nidus-avis f. sulphurea: Pflanzen mit schwefelgelben Blüten

Calypso bulbosa forma albiflora

Am Rand der Arktis ist Calypso bulbosa eine der nördlichsten Orchideen. Nach der Schneeschmelze, von April bis Juni blüht sie in Nordschweden oder auch in Kanada. Sie hat rosa bis violett gefärbte Kelchblätter, die Lippe hat eine weiße bis rosa Grundfarbe mit rosa oder gelben Flecken. Albiflora-Formen sind äußerst selten.

Jeroen Gerdes hat im kanadischen Nationalpark Banff eine weiß blühende Pflanze gefunden, die im Hypochil noch das purpurfarbene Farbmuster hat. Eine ganz weiß blühende Pflanze hat Marco Klüber in diesem Jahr in der schwedischen Provinz Dalarna gefunden – hier sind die Anthocyanin-Pigmente völlig verschwunden.  

Die kleine Pflanze wächst in feuchten Nadelwäldern, auf Moosboden. Sie in dieser weiß blühenden Form aufzufinden, ist ein Traum.

Orchideentagung in Neumühl: Rettungsaktion im Kanton Zürich

Von einer ungewöhnlichen Rettungsaktion im Kanton Zürich hat René Gämperle auf der diesjährigen Orchideen-Tagung in Kehl-Neumühl berichtet. Im Kanton Zürich sind Magerwiesen, lichte Wälder und andere Biotope massiv zurückgegangen. Gründe sind wie in anderen Regionen auch Überdüngung durch intensive Landwirtschaft und zunehmende Besiedlung: “Wo es an den Hängen am schönsten ist, kommen Villen hin”, sagte Gämperle.

Um schwache Populationen gefährdeter Arten wie Ophrys araneola zu stärken, hat Gämperle in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden Pflanzen manuell bestäubt, das Saatgut eingesammelt, mit Flusssand vermischt und schließlich ausgebracht. Sofern der geeignete Symbiosepilz im Boden vorhanden sei, komme man mit dieser Methode recht schnell voran, erklärte Gämperle, von der Aussaat bis zur ersten Blüte in drei bis sechs Jahren.

Einen anderen Weg ging er bei Anacamptis coriophora: Hier wurden Samenkapseln aus dem Wollmatinger Ried am Bodensee zu einem Experten für In-Vitro-Kulturen nach Schweden geschickt. Die so entstandenen Jungpflanzen wurden dann an sieben Standorten im Kanton Zürich ausgebracht, bis 2015 insgesamt 525 Pflanzen. Von diesen hätten in diesem Jahr 56 Pflanzen geblüht. Bei Arten, die vom Aussterben bedroht seien, seien solche Maßnahmen die einzige Möglichkeit zur Erhaltung, erklärte Gämperle. “Wenn wir jetzt nicht handeln, ist sie für immer verschwunden.

Auf die Gefährdung von Orchideenarten machte auch Peter Steinfeld in seinem Vortrag über das Biosphärenreservat Bliesgau im Saarland aufmerksam. Er ist dort seit 35 Jahren unterwegs ist und beobachtet die Veränderungen der Flora. Kurz vor dem Aussterben steht im Saarland Cephalanthera rubra – im Bliesgau entdeckte Steinfeld das letzte blühende Exemplar vor 20 Jahren. Stark rückläufig ist auch Dactylorhiza viridis. Vermutlich aus Lothringen breitet sich aber Limodorum abortivum aus, ebenso Ophrys sphegodes und Orchis simia. Als weiteren “Profiteur der Klimaerwärmung” nannte Steinfeld auch Himantoglossum hircinum. Zum Thema Klimawandel stellte ich meine Eindrücke in diesem Sommer auf Gotland vor. Von extrem trockenen Standorten berichtete auch Jean-Marc Haas aus Usbekistan.

Helmuth Zelesny referierte auf der von Harald Baumgartner und Hubert Heitz organisierten Tagung mit mehr als 60 Teilnehmern aus vier Ländern über eine Exkursion zum Golzentipp in Osttirol, mit Farbvarianten von Nigritella rhellicani in weiß, gelb und karminrot. Auch Gymnadenia conopsea blüht in den Ausläufern der Lienzer Dolomiten häufiger in weiß. Die Verbindungen zwischen beiden Arten zeigen eine große Formenvielfalt. Seltener ist die Hybride von Gymnadenia conopsea mit Pseudorchis albida. Und auf Kalkboden ist dort auch Nigritella rubra zu finden. Die Vielfalt der Orchideenflora auf diesen hochalpinen Wiesen hat bereits Norbert Griebl in einem Beitrag für die AHO-Berichte dargestellt.

Helmut Presser referierte über neue Arten aus dem Umkreis von Ophrys holoserica und Ophrys scolopax in Frankreich wie etwa Ophrys demangei und Ophrys quercophila, die Eichen liebende Ragwurz. Hartmut Moeller zeigte wieder eindrucksvolle Bestäuberaufnahmen, diesmal hat er sich bei Epipactis palustris auf die Lauer gelegt und dabei Faltenwespen, Hummeln und Käfer beobachtet.