Cephalanthera rubra

description

Red Helleborine

The plant is mostly tender, with a growth of 15 to 30 cm, but it can also reach a height of up to 70 cm. The stem carries 2 to 9 alternate foliage leaves. The first ones are reduced, the upper leaves can be up to 12 cm, spreading horizontally or directed upwards. The loose inflorescence has 3 to 15 large flowers, which are often only half opened or almost closed. Sepals and petals are acuminate, the sepals being pubescent at the exterior. The lip has two parts: the hypochile with erect lateral lobes, the epichile has several yellowish to brownish ridges.

Taxonomic discussion

Linné described this plant at first as Serapias rubra in his opus Systema naturae (1767). The present name was given by the French botanist Louis Claude Marie Richard in his opus De Orchideis europaeis annotationes (1817).

White colour of flowers

The regular colour of the flower is pink or light purple. Plants with white flowers are quite rare. Sometimes they preserve a last hue of violet in their flowers. Cephalanthera rubra can also develop albino plants, where the colour is also missing in the foliage leaves.

Habitat, bloom and distribution

Cephalanthera rubra inhabits deciduous woodland and requires chalky, alkaline soils. It occurs in most parts of Europe, up to 2000 m, but is endangered in many regions. Bloom is from May to July.

Beschreibung

Rotes Waldvögelein

Die schlanke, zarte Pflanze ist oft nur 15 bis 30 cm groß, kann aber auch bis zu 70 cm erreichen. Der Stängel hat zwei bis neun zweizeilig angeordnete Blätter. Die untersten sind reduziert, die oberen können bis zu 12 cm lang werden, sie sind waagrecht gestreckt oder nach oben gerichtet. Der locker besetzte Blütenstand hat 3 bis 15 relativ große Blüten, die je nach Standort oft nur halb geöffnet sind oder fast geschlossen bleiben. Sepalen und Petalen sind zugespitzt, die Sepalen an der Außenseite fein behaart. Die Lippe hat zwei Teile: Das Hypochil hat aufrecht stehende Seitenlappen, das Epichil gelbbraune Längsleisten.

Einordnung (Taxonomie)

Linné beschrieb die Pflanze in seinem Werk Sytema naturae (1767) zuerst als Serapias rubra. Der heute gültige Name wurde von dem französischen Botaniker Louis Claude Marie Richard in seinem Werk De Orchideis europaeis annotationes (1817) festgelegt.

Weiß blühende Form

Die gewöhnliche Blütenfarbe ist rosa bis violett. Völlig weiß blühende Pflanzen sind selten. Mitunter ist auch bei diesen Pflanzen noch ein letzter Rest von violettem Farbton zu erkennen. Cephalanthera rubra kann auch als Albino auftreten, dann fehlt die Farbe auch in den Blättern.

Biotope, Blütezeit und Verbreitung

Cephalanthera rubra wächst in Buchenwäldern oder am Waldrand und ist auf Kalkboden angewiesen. Die Pflanze kommt in den meisten Teilen Europas vor, bis in einer Höhe von 2.000 Metern, ist allerding in vielen Regionen gefährdet. Sie blüht von Mai bis Juli.